Was ist zu beachten bei der Bearbeitung der Antragsbögen für Fluthilfe?!


 

Rheinland-Pfalz

IHK  / HWK
Die Beantragung erfolgt bei der ISB (Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz) – hier werden auch die notwendigen Formulare zum Download zur Verfügung gestellt.

Schritte

  • Beauftragung des Gutachters um die Schäden am Gebäude/Grundstück zu dokumentieren. Sicherungen von Gebäuden können ebenfalls mit aufgenommen werden. Die Gutachterkosten werden zu 100% erstattet.
  • Erstellung einer Inventarliste über alle Geräte / Einrichtungen die kaputtgegangen und/oder weggespült wurden. Hier zu unterscheiden, ob noch repariert werden oder ob ersetzt werden muss, weil Totalschaden bzw. nicht mehr vorhanden. Bei der Wertermittlung sollte der Steuerberater (Anlagenspiegel) hinzugezogen werden. Für Geräte, die nicht mehr da sind, können auch Bilder und/oder Rechnungen über die damalige Anschaffung als Beweis herangezogen werden.
  • Auflistung der Einkommenseinbußen. Diese können sowohl entstanden sein, weil keine Produktionsstätte mehr vorhanden ist / weil der Zulieferer von der Flut betroffen ist oder weil die Infrastruktur fehlte. Hier können Einbußen bis 6 Monate ab dem 14./15.07.2021 aufgeführt werden.
  • Für die Antragsstellung bei der ISB wird zusätzlich eine Kopie des Personalausweises als Identitätsnachweis benötigt.

Nordrhein-Westfalen

IHK / HWK
Die Beantragung erfolgt bei der NRW-Bank – hier werden auch die notwendigen Formulare zur Verfügung gestellt.

Schritte

  • Erstberatung durch die zuständige Kammer (IHK / HWK), die auch eine Liste der zugelassenen Gutachter (nur diese dürfen beauftragt werden) zur Verfügung stellt.
  • Dokumentation der Schäden durch anerkannte unabhängige Sachverständige. Es ist ausnahmslos jede Schadensposition durch ein Gutachten zu belegen. (Dies kann je nach Art durch mehrere Sachverständige – z.B. Architekten bei Gebäuden, Einkommenseinbußen durch Steuerberater, etc. erfolgen). Die Kosten der Gutachten werden zu 100% erstattet.
  • Antragsformular ausfüllen und rechtsverbindlich unterschreiben. Auch dieses Formular steht auf der Seite der NRW-Bank zum Download bereit.
  • Einholung eines Votums der zuständigen Kammer. Die IHK / HWK sichten den Antrag einschließlich der Gutachten / Bestätigungen, bestätigen ihre Identität und geben ein Votum ab.
  • Wenn alle Unterlagen vollständig sind, können diese als PDF-Datei über das Uplodportal der NRW-Bank hochgeladen werden. Alternativ können die Unterlagen auch per Post (NRW.Bank – Förderprogrammgeschäft (102-81300) – 48134 Münster) gesandt werden. Die NRW.BANK prüft den Antrag schnellstmöglich und kontaktiert sie bei Unvollständigkeit oder fehlende Plausibilität. Anschließend erfolgt bei positivem Bescheid die Auszahlung der Mittel.
  • Nach spätestens 6 Monaten ist der NRW.BANK ein Verwendungsnachweis (Belegliste und Vordruck Verwendungsnachweis der NRW.BANK) einzureichen.

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